Immunzellen

Krebsimmuntherapie – Durchbruch mit Checkpoint-Inhibitor bei mUC und mNSCLC [Fachkreise]

Krebsimmuntherapie. Es ist gelungen, sich mit einem innovativen humanisierten monoklonalen Antikörper gezielt gegen das auf Tumorzellen (TC) und Immunzellen (IC) exprimierte PD-L1 zu richten und so eine T-Zell-Antwort zu reaktivieren. Als erster Vertreter einer neuen Generation von Checkpoint-Inhibitoren blockiert Tecentriq sowohl die Interaktion von PD-L1 mit PD-1 als auch B7.1. Gleichzeitig bleibt die für die [...]

Eierstockkrebs – Grundlage für neue Therapie-Entwicklung

Eine Forschungs-Allianz des Zentrums für Tumor- und Immunbiologie (ZTI) sowie der Klinik für Gynäkologie der Philipps-Universität Marburg liefern möglicherweise eine neue Basis für die Therapie des Eierstock-Krebs. Sie entdeckten ein Kommunikations-Netzwerk zwischen Tumor- und Immunzellen, welches über die Ausschüttung von Signal-Proteinen Tumorzellen aggressiver macht und Immunzellen hemmt. Diese Erkenntnisse sind eine vielversprechende Grundlage für die [...]

18. November 2016 |Newsticker, Onko-Gesundheit, Onko-Newsticker|

Chemotherapie: Weniger Nebenwirkungen durch veränderte Immunzellen

Tumore bestehen aus entarteten, bösartigen Zellen, aber auch aus gesunden Zellen in ihrer unmittelbaren Umgebung. Hierzu zählen körpereigene Fresszellen, sogenannte Makrophagen. Sie gehören zur Immunabwehr und greifen Tumorzellen an, um sie mit Hilfe weiterer Immunzellen unschädlich zu machen. Diese natürliche Kontrolle dient dem Schutz des Körpers vor Tumorwachstum. Doch Tumorzellen können dieser Kontrolle ausweichen: Sie [...]

7. Dezember 2015 |Newsticker, Onko-Home, Onko-Newsticker|

Tolerantes Immunsystem steigert Krebsrisiko

Damit ein bösartiger Tumor entstehen kann, müssen die Krebszellen dem Angriff des Immunsystems entgehen. Zahlreiche Untersuchungen haben bereits belegt, dass Krebs sich besonders aggressiv ausbreitet, wenn in der Umgebung des Tumors ein ungünstiges Verhältnis von bremsenden und aktiven Immunzellen vorherrscht. „Wir wussten aber nicht, ob das die Folge eines aggressiven Tumors ist oder seine Ursache“, [...]

5. Oktober 2015 |Newsticker, Onko-Home, Onko-Newsticker|

Neue Erkenntnisse zur Multiplen Sklerose – Fehlgeleitete Immunzellen greifen Nervenzellen direkt an

Multiple Sklerose: Die Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das eigene Immunsystem das zentrale Nervensystem angreift. Die Folgen sind, je nachdem welche Bereiche des Nervensystems angegriffen werden, unter anderen Muskelschwäche, Gehbehinderungen, Taubheitsempfindungen oder Sehstörungen. Die Immunzellen schädigen die schützende Hülle (Myelinschicht), mit der die Nervenfasern (Axone) ummantelt sind und die normalerweise sicherstellt, dass Erregungssignale [...]

1. Oktober 2010 |Archiv|