Stammzellforschung zum Anfassen

Stammzellforschung zum Anfassen

Stammzellforschung. Sie lernen modernste Methoden im Labor kennen und können verschiedene Stammzellen live im Mikroskop beobachten. Außerdem stehen die DNA-Isolierung und Blutgruppenbestimmung auf dem Programm, das von der Transfusionsmedizin, der Humangenetik und der Anatomie getragen wird. Erstmals können die Schüler auch mit UDE-Politikwissenschaftlern über ethische Aspekte von Stammzellen diskutieren.

Stammzellforschung

Als Stammzellen werden Körperzellen bezeichnet, die sich in verschiedene Zelltypen oder Gewebe ausdifferenzieren können. Je nach Art der Stammzelle und ihrer Beeinflussung haben sie das Potenzial, sich in jegliches Gewebe oder in bestimmte festgelegte Gewebetypen zu entwickeln.

Europaweit nehmen rund 27.000 Schüler am UniStem Day teil, rund 1.000 an deutschen Forschungseinrichtungen. „Wir wollen die Neugierde fördern, Fragen anregen und Fakten vermitteln”, so Prof. Dr. Peter Horn, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin: „Die Stammzell-Forschung entwickelt sich so dynamisch, dass kaum ein schulischer Lehrplan aktuell genug sein kann.“

Und genau hier setzt das Prinzip des UniStem Day an: Forscher vermitteln Oberstufenschülern – vorzugsweise aus Biologie-Leistungskursen – neueste Forschungsergebnisse in Theorie und Praxis. Jeder Kleingruppe steht ein Mentor zur Seite, der sie die ganze Zeit begleitet, Fragen beantwortet und Orientierung gibt. Koordiniert wird der UniStem Day durch das German Stem Cell Network, in NRW übernimmt das Stammzellnetzwerk.NRW diesen Part.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Verena Börger, Telefon: 0201/723-83038, verena.boerger@uk-essen.de

11. März 2019 |Arzt-Gesundheit, Medas-Home, Newsticker, Onko-Home|