Schmerzpreis. Bis vor wenigen Jahren waren die Zusammenhänge zwischen chronischen Schmerzen und der adaptiven lmmunantwort nahezu unbekannt. lm Rahmen ihrer langjährigen, gemeinsamen Arbeit haben die beiden Experten diese Zusammenhänge mit klinischen und experimentellen Projekten erforscht. So konnten sie bei Patienten mit chronischen Schmerzen erstmals zeigen, dass diese ein verändertes T-Zell-Muster aufweisen. „Die neuartigen Erkenntnisse aus diesen Forschungen sind von hoher klinischer Relevanz und könnten die Basis für neuartige und spezifischere Therapiekonzepte bei Patienten mit chronischen Schmerzen bilden“, erklärte DGS-Präsident Dr. med. Johannes Horlemann in seiner Laudatio. In Würdigung und Anerkennung ihrer Verdienste wurde ihnen daher von der DGS, der größten deutschen Gesellschaft praktisch tätiger Schmerztherapeuten, und der DSL, der bundesweit größten Selbsthilfeorganisation chronisch schmerzkranker Menschen und ihrer Angehörigen. der Deutsche Schmerzpreis – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerzmedizin in Höhe von 5.000 € verliehen.

Schmerzpreis

PD Dr. med. Jens Heyn, Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Klinik für Anästhesiologie am Klinikum der Universität München Campus Großhadern sowie Privatdozent an der Klinik für Anästhesiologie, Klinikum der Universität München

PD Dr. med. Benjamin Luchting, Facharzt für Anästhesiologie, Leiter Interdisziplinäres Schmerzzentrum am Klinikum Landsberg am Lech sowie Dozent der Medizinischen Fakultät an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Der DEUTSCHE SCHMERZPREIS – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerzmedizin wird jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch wissenschaftliche Arbeiten über Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzzustände verdient gemacht oder die durch ihre Arbeit oder ihr öffentliches Wirken entscheidend zum Verständnis des Problemkreises Schmerz und der davon betroffenen Patienten beigetragen haben. Der Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. und der Deutschen Schmerzliga e.V. wurde in diesem Jahr erstmals ohne kommerzielle Unterstützung der pharmazeutischen Industrie gestiftet.

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